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ROXY MUSIC - MANIFESTO (ALBUM)
Year:1979
World wide:
de  Peak: 37 / weeks: 1
at  Peak: 25 / weeks: 4
nl  Peak: 5 / weeks: 31
se  Peak: 11 / weeks: 7
nz  Peak: 8 / weeks: 28

LP
Polydor 2344 129



MC
EG EGMC 38



Cover

TRACKS
02/03/1979
LP Polydor 2344 129
1979
MC E'G EGMC 38
1988
CD E'G 786355 2
13/09/1999
Remastered Edition - CD Virgin ROXYCD7 / 8474582 / EAN 0724384745820
21/07/2017
LP Virgin ROXYLP 6 (UMG) / EAN 0602537848799
East Side
1. Manifesto
5:29
2. Trash
2:14
3. Angel Eyes
3:32
4. Still Falls The Rain
4:14
5. Stronger Through The Years
6:16
West Side
6. Ain't That So
5:40
7. My Little Girl
3:18
8. Dance Away
3:48
9. Cry, Cry, Cry
2:56
10. Spin Me Round
5:15
   

MUSIC DIRECTORY
Roxy MusicRoxy Music: Discography / Become a fan
SONGS BY ROXY MUSIC
2 H.B.
A Really Good Time
A Song For Europe
Ain't That So
All I Want Is You
Always Unknowing
Amazona
Angel Eyes
Avalon
Avalon (Live)
Beauty Queen
Bitters End
Bitter-Sweet
Both Ends Burning
Can't Let Go [Live]
Casanova
Chance Meeting
Could It Happen To Me?
Cry, Cry, Cry
Dance Away
Do The Strand
Editions Of You
Eight Miles High
End Of The Line
Flesh And Blood
For Your Pleasure
Grey Lagoons
Hula-Kula
If It Takes All Night
If There Is Something
Impossible Guitar
In Every Dream Home A Heartache
In The Midnight Hour
India
Jealous Guy
Just Another High
Just Like You
Ladytron
Like A Hurricane
Love Is The Drug
Love Is The Drug [Live]
Lover
Manifesto
More Than This
Mother Of Pearl
My Little Girl
My Only Love
Nightingale
No Strange Delight
Oh Yeah (There's A Band Playing On The Radio)
Out Of The Blue
Over You
Prairie Rose
Psalm
Pyjamarama
Rain Rain Rain
Re-Make/Re-Model
Running Wild
Sea Breezes
Sentimental Fool
Serenade
She Sells
South Downs
Spin Me Round
Still Falls The Rain
Street Life
Strictly Confidential
Stronger Through The Years
Sultanesque
Sunset
Take A Chance With Me
Tara
The Bob (Medley)
The Bogus Man
The Main Thing
The Numberer
The Pride And The Pain
The Same Old Scene
The Space Between
The Thrill Of It All
Three And Nine
To Turn You On
Trash
Triptych
True To Life
Virginia Plain
While My Heart Is Still Beating
Whirlwind
Would You Believe?
Your Application's Failed
ALBUMS BY ROXY MUSIC
2 Original Classic Albums: Avalon / Siren
4 Albums
5 Album Set
Avalon
Country Life
Essential
Flesh + Blood
For Your Pleasure
Greatest Hits
Heart Still Beating
Legends Live In Concert
Live
Live At Rainbow Music Hall
Live At The Apollo - Sight & Sound
Live In America
Manifesto
More Than This - The Best Of (Bryan Ferry + Roxy Music)
Musique 1972-1983
Remix # 03
Remix #01
Remix #02
Roxy Music
Roxy Music [1982]
Showing Out
Siren
Stranded
Street Life * 20 Great Hits (Bryan Ferry * Roxy Music)
The Atlantic Years 1973-1980
The Best Of Roxy Music
The Collection
The Complete Studio Recordings
The Early Years
The First 7 Albums
The High Road
The Platinum Collection (Bryan Ferry + Roxy Music)
The Studio Albums
The Thrill Of It All
The Ultimate Collection (Bryan Ferry with Roxy Music)
Viva! Roxy Music - The Live Roxy Music Album
DVDS BY ROXY MUSIC
Live At The Apollo
On The Road Live
 
REVIEWS
Average points: 4.45 (Reviews: 11)
******
Fast dreieinhalb Jahre hatte das Projekt Roxy Music auf Eis gelegen, als zur Überraschung der Musikjournalisten und zur Verzückung der Fans im Frühsommer 1979 mit „Manifesto“ ein neues Album erschien. In Zeiten des alles beherrschenden Discosound, New Wave und der abebbenden Punkwelle wirkte der Name Roxy Music wie ein Relikt aus längst vergangenen Zeiten, wie einer der letzten überlebenden Dinosaurier. Die Eindruck verflog aber nach den ersten Takten des neuen Albums ziemlich schnell. Roxy Music hatten ihren Erfolgssound früherer Jahre etwas geglättet und mit modischen Disco- und New Wave Elementen angereichert und aufgepeppt. Allerdings muß man den Roxy zugestehen, daß sie zur Entwicklung der letzteren Spielart einen wesentlichen Beitrag und Pionierarbeit geleistet haben. Das Album „Manifesto“ klingt dementsprechend frisch, und wäre es das Debütalbum einer jungen, unbekannten Band, so könnte man es schon als phänomenal bezeichnen. Das erste Stück „Manifesto“ klingt typisch nach dem sperrigen Rock der frühen Jahre, allerdings modisch sehr aufgepeppt. In dem kurzen, griffigen Rocker „Trash“ zeigen Bryan Ferry und seine Mannen all jenen New Wave Band jener Zeit, wie man diese Musik packend spielt. Einen weiteren Lektion in Sachen guter Musik erteilen sie den Discocracks jener Zeit mit „Angel Eyes“, ein knackiger, gut tanzbarer Discotitel, der als zweite Singleauskopplung im Spätsommer 1979 ein Tophit in England war. Eine äußerst gelungene Kombination aus Rock und Tanzmusik ist „Still Falls The Rain“, durchsetzt mit Sambarhythmen. Das die Roxys auch im klassischen Rock noch eine Menge scharfen Pfeffer zu verstreun haben, zeigen sie in „Stronger Through The Years“. Hier blitzt zeitweise die Genialität ihrer ersten beiden Alben durch. Ein weiterer discobeeinflußter Titel ist „Ain’t That So“, in dem Bryan Ferry & Co. einmal mehr zeigen, wie packend gespielte Musik dieses Genres klingen muß. „My Little Girl“ klingt leicht funky mit Pop gemischt. Einen Kracher der Extraklasse stellt „Dance Away“ da, ein lässiger, ungemein eleganter Popsong, der als erste Singleauskopplung im Juni 1979 fast die Spitze der englischen Charts erreichte. Fast wie eine spöttische Parodie auf den Discosound klingt das lässige „Cry, Cry, Cry“, mit dem die Roxys den Topstars der Discoszene einmal mehr zeigen, wie man gute und gescheite Musik dieses Genres spielt. Das sie auch die leiseren Töne nahezu perfekt beherrschen, beweisen sie in „Spin Me Around“, eine herrlich lässige Ballade mit einem ordentlichen Schuß Softsoul. Alles in allen ist „Manifesto“ ein hervorragendes Album das bewies, wie gut und abwechslungsreich discobeeinflußte Musik klingen kann. Vor allem dann, wenn diese Musik von so fantastischen Musikern wie die von Roxy Music gespielt wird. Viele ihrer alten Fans wandten sich enttäuscht von Roxy Music ab, doch der Stilwechsel bescherte der Band jede Menge neuer Anhänger.
****
4-, vier Jahre nach der ersten Auflösung von Roxy Music beschlossen Sänger Bryan Ferry, Saxofonist Andy Mackay und Gitarrist Phil Manzanera nach unterschiedlichen Soloerfolgen die Neuauflage der Band und veröffentlichten 1979 das Album Manifesto. Neben Schlagzeuger Paul Thompson gehörten als Neue die Bassisten Gary Tipps und Alan Spenner sowie Keyboarder Paul Carrack der Gruppe an. Aus den bekannten Merkmalen früherer Platten mischten sie geschickt und geschmackssicher einen Disco-Edelstoff, der sich als treffsicheres Top Ten-Material erwies, der sich allerdings nicht meiner Zustimmung erfreut. Zusammen mit "Siren" empfinde ich dieses Album als das schwächste der Band. Es ist diese Mixtur zwischen alter und neuer Linie die mir nicht gefällt, ab dem neuen Album wurde konsequent auf den neuen Stil gesetzt.
#7 in GB
Last edited: 28.06.2007 16:38
****
solider longplayer mit deutlichen plus..
****
Zwei Weltklassesongs, zwei weitere schöne Tracks, der Rest ziemlich enttäuschend.

Abgerundete 4.
****
Gutes Werk der Truppe, gehört aber wahrscheinlich nicht zu ihren Top-Highlights. Wird neben "Flesh & Blood" gerne als ihr schwächstes Studio-Album genannt.
*****
Ein eher ruhiges Album. Gleich beim ersten Song, dem Albumtitel, merkt der Hörer was ihn erwartet. Herausragend "Angel Eyes" und "Dance Away". Eine Stilwende von "Roxy Music" ist hier schon zu erkennen.
*****
Good
*****
Haltet mich für völligst taub, aber mich erinnert das Album an... Blondie. Alles bunt zusammengewürfelt. Oder anders gesagt, Debbie hat damals wahrscheinlich angerufen und gemeint: „Hey Bryan, altes Haus. Wir haben da noch 'n paar Songs, die passen nicht mehr aufs Album. Willste die den Jungs mal vorspielen? Ich weiß nicht, wohin damit!“

Gehört für mich zu ihren besten Alben, kein Wunder, dass die New Romantics bei der Platte abdrehten wie Frettchen auf Dope.
****
Außer den beiden überragenden Singles "Angel eyes" und "Dance away" gefällt mir nur noch das im Refrain explodierende "Cry cry cry".
Sonst gepflegte Langeweile, aber bei Roxy Music stets auf hohem Niveau.
****
Ich teile die acht Roxy-Music Studioalben immer in zwei Phasen auf.
Die erste von 1972 bis 1975, da enstanden ihre ersten fünf Alben, die innovativ und progressiv waren. Danach folgte die Trennung der Band, und dreieinhalb Jahre später startete die zweite Phase, in der sie keine musikalischen Pioniere mehr waren, sondern lediglich dem damals herrschenden Musiktrend ihre eigene Note gaben.
Diese zweite Phase begann mit diesem Album, dem dann noch 'Flesh + Blood' und 'Avalon' folgten.
Für mich war dieses sechste Studioalbum damals eine herbe Enttäuschung. 'Dance Away' war der einzige Leuchtturm, der Rest war für mich eher durchschnittliche Disco-Musik.
Habe mich mit dem Album erst die letze Zeit wieder näher beschäftigt und siehe da, so übel ist das Album ingesamt doch nicht. Insbesondere 'Stronger Through The Years' und der Titeltrack sind feine Songs, die mit jedem Hören wachsen. Was mir außerdem noch positiv auffällt ist das tolle, variantenreiche Bass-Spiel von Phil Manzanera auf diesem Album. Das ist wirklich hörenswert.
Trotzdem gibt es auch ein paar Nummern, die einfach auch nach dem zeitlichen Abstand unterdurchschnittlich bleiben. Dabei denke ich an 'Trash' , 'Ain't That So' und vor allem 'Cry, Cry, Cry'.
Insgesamt komme ich auf einen Schnitt von 4,0* und trotzdem bleibt 'Manifesto' für mich das noch schwächste Roxy Music Album, allerdings nicht mehr mit so großem Abstand zu dem zweitschwächsten 'Avalon'.
****
... eigentlich eine ziemliche Enttäuschung, dieses Album ... richtig gefallen können hier nur Dance Away, Spin Me Around und Stronger Through The Years ... der Rest ist allenfalls Durchschnitt bis durchgefallen ... insgesamt daher eine sehr knappe 4 ...
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